von Georg Holzer, CEO und Co-Gründer von xamoom

Als Bruno Hautzenberger und ich 2014 xamoom gründeten, taten wir dies im vollen Glauben daran, die Kunst- und Kulturszene global zu verändern und schnell reich zu werden. Wir waren einerseits kurz davor weltweit mit Projekt Ingeborg in den Medien und andererseits: Alles ist Kultur und Kultur ist cool. Right? Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. xamoom steht nun vor den größten Veränderungen seiner Geschichte. Aber alles der Reihe nach …

Manchmal dauert der „Erfolg über Nacht“ ganze sieben Jahre. Nach sieben harten Jahren schreibt xamoom 2021 erstmals Gewinne. Wir haben enorm viel in unsere Plattform investiert. Wir haben viel probiert, sind mit einigem gescheitert, haben daraus gelernt und vieles anders gemacht. Wir haben richtig geblutet, über lange Zeit hinweg kaum bis kein Geld gehabt und nur unter Entbehrungen überlebt. Das eigentliche Wunder ist, dass wir immer noch leben.

Richtige Weichen gestellt

Wir haben ein Produkt und Kunden, die es lieben. Wir haben im Coronajahr 2020 nur einen Kunden verloren (wenngleich der eher ein Spender als ein Kunde war) und konnten 2021 wieder einige dazu gewinnen. Wir haben das Geschäftsmodell geändert: weg von kundenspezifischen Apps und hin zu einem Produkt, das wir laufend verbessern bzw. erweitern und dessen Einsatz sehr breit möglich ist – vom Tourismus über Museen bis hin zu Communities und Produktmarketing (Smart Packaging).

Dazu kamen 2020 eine Reihe drastischer Sparmaßnahmen und ein schmerzhafter Abschied: Bruno Hautzenberger, xamoom’s Co-Gründer, bekam ein Mega-Angebot von Anexia, das er nicht ablehnen konnte. Er ist uns jedoch weiterhin mehr als nur freundschaftlich verbunden.

Jeder ist ersetzbar und so ist die Entwicklung nun zur Gänze ausgelagert. Auf Apples iPhones steht: „Desgined in Californa. Asselmbled in China“. Bei xamoom bedeutet das: „Designed in Austria. Developed in Slovakia and the Ukraine“. In der Slowakei arbeitet Pavol Daño – unser erster (und weltbester) Webentwickler – an unseren Web-Produkten. In der Ukraine beschäftigen wir einige Entwickler für Backend und Apps. Die Qualität stimmt, die Prozesse sind effizient, das Vertrauen ist da und Flexibilität hilft immer.

Neuer CEO wird ausgeschrieben

Der Erfolg könnte jedoch deutlich größer sein. Das Potenzial von xamoom ist bei weitem nicht ausgeschöpft und wir kratzen gerade einmal an den Möglichkeiten. Wir leben in einem Mobile-First-Zeitalter. Die mobile Mediennutzung beträgt heute über 80 Prozent – vier von fünf Medienminuten finden heute am Handy statt und der Großteil davon in Apps. Wer also nicht in Mobile investiert, den gibt’s bald nicht mehr.

xamoom könnte also schon viel weiter sein. Der Grund dafür liegt in meiner Krankheit. Der Krebs hat mich müde gemacht und ich bin seit Jahren nicht mehr das Energiebündel vergangener Tage. Daneben fehlt mir einiges Know-how, um xamoom am (Welt-)Markt reüssieren zu lassen. Ich war der richtige Typ, als es darum ging, xamoom durch das Tal der Tränen zu bringen. Jetzt ist es Zeit, die Stafette zu übergeben.

Wir suchen einen neuen CEO. Wenn dieser jemand (m/w/d) das entsprechende Know-how (Sales & Marketing) mitbringt sowie ausreichend Energie und Motivation hat, könnte xamoom richtig hochfliegen. Wir haben eine skalierbare Plattform, die flexibel auf Bedürfnisse auf einem stark wachsenden Markt reagieren kann. Was uns fehlt (und immer gefehlt hat) ist eine starke Vertriebsseite.

Details dazu findest du auf xamoom.com/de/jobs.

Ich verlasse xamoom übrigens nicht, sondern werde die neue Führung nach Kräften unterstützen – in den Bereichen, in denen ich tatsächlich gut bin: die Weiterentwicklung der Plattform und die Pflege der Beziehungen zu unseren Kunden (Support, Schulungen, Feedback fürs Produkt, etc.).

xamoom hat im Vorjahr Weichenstellungen und Einsparungen vorgenommen, die dem neuen CEO einen möglichst großen Spielraum lassen. Er oder sie kann auch von einem Investor kommen, denn wir suchen nicht nur nach einem neuen Chef (mit neuen Ideen) sondern auch nach einem Investment.

Möglichkeiten zum Investment

Wir bieten die Möglichkeit für ein Investment von 250.000 Euro. Diese Wachstumsfinanzierung soll einerseits den neuen CEO im ersten Jahr finanzieren (ja, wir haben chronisch knappe Kassen) sowie der neuen Führung den finanziellen Spielraum für das Wachstum geben. Das Risiko ist überschaubar, denn das Produkt ist fertig und hat Kunden. Mobile-First-Lösungen werden in den nächsten Jahren enorm wachsen, denn die meisten potenziellen Kunden haben noch nicht einmal begonnen, sich damit ernsthaft auseinanderzusetzen.

Hast du ernsthaftes Interesse an einem Investment? Dann übermittle ich dir gerne das Pitch-Deck und vereinbaren einen Termin für ein erstes Online-Gespräch. Hinterlasse bitte deine Daten und ich melde mich umgehend bei dir.

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AMA – Frag mich alles!

Wie? Was? Wow? Natürlich gibt es unter Kunden und Freunden von xamoom nun 1000 oder mehr Fragen. All deine Fragen kannst du mir persönlich stellen. Am Dienstag, 7. September 2021, von 10:00 bis 11:30 Uhr gab es die Möglichkeit dazu. Wenn du beim AMA (Ask me anything) nicht dabei sein konntest, mach doch einen eigenen Termin mit uns aus und schreib uns dazu ein mail@xamoom.com.

Fotos: Ralf Punkenhofer/Adobe Stock, Martin Steinthaler