Jeder kann Postkarten oder andere Druckwerke (Prospekte, Handbücher, Sticker, Kataloge, etc.) mit einem QR-Code versehen. Ein solcher QR-Code behält seinen Inhalt aber auf Lebenszeit. Anders verhält es sich mit dynamischen URLs, wie sie xamoom verwendet. Sie bieten bislang unbekannte Flexibilität im mobilen Marketing.

Was sind dynamische URLs?

Eine URL (z.B. m.meinedomain.com/produktabc) definierte bislang meist den Speicherort einer Seite am Webserver. Wir haben dieses Prinzip verändert und definieren mit URLs Orte (z.B. Haus, Aussichtspunkt) oder Objekte (Produktverpackung, Druckwerk, etc.). Einziger Unterschied: Anders als Orte können Objekte auf keiner Karte auftauchen.

Wir bezeichnen Orte oder Objekte als Spot. Jedem Spot wird ein Inhalt zugewiesen. Diese Zuweisung lässt sich jederzeit mit nur drei Mausklicks verändern. So kann man beispielsweise auf einem Produkt ABC für ein neues Produkt XYZ werben.

Automatische Anpassung der Seiten

Wir gehen noch einen Schritt weiter und erlauben nicht nur die manuelle Änderung (siehe Animation rechts), sondern auch die automatische Anpassung der Seite an die Situation oder den Nutzer. Hier einige Beispiele, was möglich ist:

  • Datum und Zeit: Inhalte können je nach Tag oder Uhrzeit automatisch geändert werden. Anwendungsmöglichkteiten hierfür wären unterschiedliche Rezepte auf einer Verpackung je nach Tageszeit oder das täglich wechselnde Programm bei einem Kongress.
  • Zufall: Über einen Zufallsgenerator kann einmal die eine, dann wieder die andere Seite ausgespielt werden. Damit lässt sich ein A/B-Test ebenso umsetzen wie ein Gewinnspiel.
  • App oder Web (Plattform): Es können unterschiedliche Seiten angezeigt werden, je nachdem, ob der Anwender das mobile Web oder die App nutzt. Beim mobilen Web kann auf die App verwiesen werden, in der das Gewinnspiel stattfindet.
  • Zugangstechnik (Marker): Kommt der Aufruf über einen QR-Code, NFC-Tag, Geofence oder doch über iBeacons? Demnächst kann man die individuellen URLs (Custom Marker IDs) dafür verwenden, was neue Anwendungen wie Gutschein-Codes eröffnet. In Abhängigkeit von der Technik lassen sich jeweils angepasste Seiten darstellen.
  • Mit Aufrufe kann die maximale Anzahl der Preise bei einem Gewinnspiele beschränkt oderauch Überraschungen für die ersten 100 Nutzer geboten werden. Alterantiv könnte man etwa den 1000. Besucher feiern.
  • Besuche (Visits): Wie oft wurde ein QR-Code gescannt oder wie oft war ein Nutzer tatsächlich vor Ort (iBeacon)? Mit diesem Feature belohnt man jemanden, der beispielsweise fünf Mal in den letzten 30 Tagen vor Ort war (Treueprogramm am Handy). Man kann aber auch bei jedem erneuten Scan dem Anwender einen anderen Inhalt geben.
  • Entwickler können mit eigenen Variablen dafür sorgen, dass noch genauer auf die Besuchergruppe (Kinder oder Eltern?) ein.

Wir nennen diese Technik Conditional Content – also Inhalt, der zu bestimmten Bedingungen ausgespielt wird. Eine Reihe von Bedingungen kann über Boolsche Algebra (UND/ODER) miteinander verknüpft werden. Pro Spot kann es beliebig viele Bedingungen geben.

Die die Postkarte smart wird

Postkarte als Instrument im mobilen Marketing.

Postkarten sind nach wie vor beliebte Werbemittel. Sie werden heute aber weniger verschickt als zur Dekoration zu Hause genutzt, was höhere Ansprüche ans Design setzt.

Welche Möglichkeiten gibt es nun mit einem Druckwerk (z.B. Postkarte oder Broschüre) im mobilen Marketing-Mix?

  • A/B-Tests: Man spielt per Zufall einmal die eine, dann die andere Seite aus und testet, welche Inhalte (Text, Titel, Bilder, etc.) die besseren Ergebnisse (z.B. mehr Ticketbestellungen oder Newsletter-Abos) bringen.
  • Gewinnspiel: Man kann die Nutzung solcher Printprodukte steigern, indem man beispielsweise verspricht, dass jeder 100. Nutzer eine kostenlose Eintrittskarte oder ein E-Book erhält.
  • Jeden Tag/jede Woche ein neuer Inhalt: die zeitliche Steuerung von Inhalten führt ebenso zu mehr Relevant und damit erhöhter Nutzung wie wenn man …
  • … bei jedem Scan ein neuer Inhalt erhält. So ist stets ein Überraschungsmoment dabei.
  • Treue belohnen: Mit xamoom kann man identifizieren, wer ein loyaler Fan oder treuer Besucher ist. Auch wer das Printprodukt häufig nutzt, kann mit echten Goodies für die Treue belohnt werden.
  • App-Marketing: Indem es den Audio-Guide nur in der App gibt, kann man die Installationszahlen nach oben treiben. Weil nicht jeder nach dem Museumsbesuch oder dem Nutzen der Postkarte die App deinstalliert, erhält man ein mächtiges Marketing-Instrument, das man auch für Push-Nachrichten nutzen kann.

Vielversprechende Print-Mobile-Kombi

Es spricht viel dafür, Print-Produkte mit QR-Codes und NFC-Tags aufzuwerten. So richtig profitiert man aber nur dann, wenn die Möglichkeiten konsequent genutzt werden.

  • Mehr App-Installationen durch Aufzeigen des höheren Nutzens der App.
  • Mehr Nutzung durch spannende Inhalte als bei fadem Einheitsbrei, der sich an keinerlei Bedürfnissen orientiert.
  • Höhere Auseinandersetzung mit der Marke/Institution/Region/Ausstellung

Ganz unabhängig, ob statische oder dynamische URLs zum Einsatz kommen … das Museum oder das Destinationsmanagement der Urlaubsregion erfüllt seinen Daseinszweck besser und öfter als dies im echten Leben möglich wäre – besonders in Zeiten wie diesen mit dem Coronavirus COVID-19.

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